
Die Weihnachtszeit bietet sich ja geradezu an, Powerpoint-Präsentationen auf die Reise zu schicken. Am 13. Dezember 2007 schneite mir eine in meinen virtuellen Briefkasten: „The Art of Being Well“. Es geht um das Thema „If you don’t want to be ill…“, also: „Wenn Du nicht krank sein willst...“ Das hat mich sofort wieder an meine sprachliche Achtsamkeitsübung erinnert, das was ich nicht will, durch fokussiertes „Was ich stattdessen will“ zu ersetzen. Wie geht „nicht krank sein wollen“ – vor allem auch vor dem Hintergrund all der aufgezählten Krankheiten in der besagten Powerpointpräsentation?
Über dieses Thema des sprachlichen Ausdrucks habe ich immer wieder sehr interessante, manchmal kontroverse Unterhaltungen mit anderen Menschen, auch mit Coach- und Trainerkollegen. Mich interessiert Ihre Meinung. Ist das Verzichten auf Negationen für Sie – vielleicht sogar esoterisches – Schönreden? Oder macht es für Sie Sinn?
Mich hat diese besagte Powerpointdatei dazu inspiriert, eine neue zu machen. Sobald ich die freigebenen Fotos habe, sende ich sie auf die Reise. Mir war es wichtig aus dem „If you don’t want to be ill“ ein „If you love to be healthy“ zu machen. Auch auf das Beschwören von Krankheiten habe ich bewusst verzichtet. Wer diese Präsentation gerne haben will, findet hier einen Link, sobald sie online geht.
Ich wünsche allen gesunde und fröhliche Vor-Weihnachtstage.
Herzlich
Sandra Heinzelmann



Hallo Sandra, ich stimme da völlig mit Dir überein, ich bevorzuge auch positive Sätze (beinahe hätte ich geschrieben, ich mag auch keine Negationen, smile). Es ist sicher manchmal schwer, die Sätze umzuformulieren; ich find es einfach wichtig, sich über seine „nicht-Formulierungen“ bewusst zu sein.
Wie lange hab ich gewusst, was ich NICHT wollte und ich hatte es immer… Irgendwann hab ich mich endlich auf das konzentriert, was ich wollte, was ich schon Schönes hatte und habe und … es hat sich unglaublich viel in meinem Leben bewegt, zum Positiven…
Energie folgt der Aufmerksamkeit…
Liebe Grüsse Andrea
Hallo Andrea,
ja, ich erlebe es auch so: Die „Nicht“-Formulierungen, die meist automatisch entstehen, lenken hin zu dem, was wir stattdessen wollen. Mich fasziniert vor allem, dass jedes „Nein“ auch gleichzeitig ein „Ja“ zu etwas anderem ist… und auch ein „Sich-gar-nicht-Verhalten“ ist letztlich ein „Ja“.
Liebe Grüße
Sandra
Liebe Sandra,
was heißt denn, Du sendest die neue Präsentation auf die Reise? Wirst Du sie als download anbieten?
Liebe Grüße, Ulf